Dancing in Berlin

Dancing in Berlin 2015

Dancing in Berlin 2015

Seit Anfang März treffen sich 20 Mädchen und 20 Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren zweimal die Woche im Spree Tango Studio in Berlin, um von Pierre Dulaine in die ersten Schritte von so populären Tänzen wie Tango, Rumba, Swing und Merengue eingeweiht zu werden.

Das ist schon ziemlich ungewöhnlich, denn Pierre Dulaine ist immerhin ein berühmter Tänzer und Schauspieler, z.B. aus dem Film „Dancing in Jaffa“ und Gründer von “Dancing Classrooms” (http://www.dancingclassrooms.org).

Aber das ganz Besondere an diesem Tanzkurs ist, dass die Kinder aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen kommen: es machen jüdische, christliche und muslimische Kinder aus drei verschiedenen Schulen mit: aus der Gottfried-Keller-Schule, dem jüdischen Gymnasium und der Nelson-Mandela-Schule.

Denn das ist der Sinn dieses Projektes, das von der Talat-Alaiyan-Stiftung (http://www.talat-alaiyan.de) und Givat Haviva Deutschland organisiert und vom Berliner Senat unterstützt wird: hier sollen Berliner Kinder, die aus jüdischen oder christlichen oder muslimischen Elternhäusern kommen, erkennen, dass der „andere“, obwohl er ein „Jude, Muslim, Christ“  ist, gar nicht so anders ist.

Die Kinder haben, auch wenn sie es nicht immer zugeben, einen großen Spaß an der Sache, und alle sind schon sehr gespannt auf die festliche Abschlussveranstaltung am 26.3. in der saarländischen Landesvertretung, wo sie das, was sie gelernt haben, nicht nur vorführen sollen, sondern wo sie mit ihrem Team, das immer aus 6 Tanzpaaren besteht, auch von einer professionellen Jury bewertet werden.