Bürgermeister von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf besucht Givat Haviva

Annegret Hansen (2. Von links) und Reinhard Naumann (3. Von links) im Gespräch mit Yaniv Sagee, rechts, Direktor von Givat Haviva

Annegret Hansen (2. Von links) und Reinhard Naumann (3. Von links) im Gespräch mit Yaniv Sagee, rechts, Direktor von Givat Haviva

Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, und die stellvertretende Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Annegret Hansen, besuchten am 23. Juli den nördlichen Campus von Givat Haviva in Sakhnin.

Themen des Besuches waren die Vorstellung der Arbeit Givat Havivas im arabisch geprägten Galiläa sowie das Städtepartnerschaftsprojekt Shared Communities. Das Projekt verbindet jüdische und arabische Städte und Gemeinden in einem langanhaltenden Prozess gegenteilig vorteilhafter Gemeindearbeit und fördert so Verständnis und neue Perspektiven für bürgergesellschaftliches Engagement.

Naumann, dessen Berliner Amtsbezirk eine offizielle Partnerschaft mit der Nachbarstadt Sakhnins, der jüdischen Stadt Carmiel unterhält, zeigte sich erstaunt von den Möglichkeiten dieses Projektes. Er wolle darauf hinwirken, so Naumann, dass auch sein israelischer Kollege sich für dieses Projekt einsetzt und eine solche Partnerschaft mit Sakhnin eingeht. Auch in Berlin wolle man das Fortkommen von Shared Communities weiter verfolgen. Nicht zuletzt entstünden durch diese Arbeit an Themen wie Mehrheiten/Minderheiten und sozialem Engagement über Bruchlinien hinweg auch Überschneidungen mit seinem Arbeitsbereich in Deutschland. Ein Lerneffekt ist bei einem Trialog von Städten durchaus auch von deutscher Seite aus denkbar und kann somit auch dort Perspektiven eröffnen.

Die Delegation beim Bürgermeister von Sakhnin, Mazen Ghanayim (zwischen Naumann und Hansen).

Die Delegation beim Bürgermeister von Sakhnin, Mazen Ghanayim (zwischen Naumann und Hansen).

Gespräche mit dem Bürgermeister Sakhnins, Vertretern der christlichen Minderheit und einem verfrühten Fastenbrechen zu Ramadan rundeten diesen Besuch ab.