Überreichung der Anerkennungsurkunde an die Dagmar Schmidt Stiftung in der ADD

Herr Dr. Josef Mertes, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), überreicht Reinhard Schmidt die Anerkennungsurkunde. Rechts im Bild Landtagspräsidentin a.D. Friedel Grützmacher, Vorsitzende von Givat Haviva Deutschland e.V., ganz links Alex Elsohn, Europarepräsentant von Givat Haviva.

Als rechtsfähige öffentliche Stiftung des Bürgerlichen Rechts hat heute die „Dagmar Schmidt-Stiftung“ mit Sitz in Mainz die Anerkennungsurkunde vom Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Herrn Dr. Josef Peter Mertes, erhalten.

An der Übergabe der Anerkennungsurkunde nahmen neben Herrn Reinhard Schmidt als Stifter und Vorstandsmitglied, Frau Landtagsvizepräsidentin a. D. Friedel Grützmacher als Vorsitzende von Givat Haviva Deutschland e.V., Herr Alex Elsohn als Vorstandsmitglied und Repräsentant von Givat Haviva (Israel) und der Landesdatenschutzbeauftragte Edgar Wagner als weiteres Vorstandsmitglied teil.

Die Ehefrau des Stifters, Frau Dagmar Schmidt, war Bundestagsabgeordnete (Wahlkreis Hochsauerland) und ist am 09.11.2005 plötzlich verstorben. Sie war Mitglied bei Givat Haviva Deutschland e.V. und seit Mai 2003 war sie dort Vorsitzende des Vorstandes.

Logo der Dagmar Schmidt Stiftung

„Trotz der enormen Anforderungen, die das Mandat als Bundestagsabgeordnete mit sich brachte, hat sich Frau Schmidt unermüdlich für die Belange Israels und ein friedliches Miteinander von Juden und Arabern eingesetzt.“ betonte der ADD-Präsident bei der Urkundenübergabe. „Dabei waren ihr auch die Beziehungen Deutschlands zu Israel eine Herzensangelegenheit. Dieses interkulturelle Engagement soll an dieser Stelle ausdrücklich gewürdigt werden.“ so Mertes weiter.

Givat Haviva ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte zwischen Tel Avia und Haifa, die sich aktiv für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagiert. Der Verein setzt sich mit der Förderung des kulturellen und religiösen Pluralismus auseinander. Zweck der „Dagmar Schmidt-Stiftung“ ist somit die Förderung der jüdisch-arabischen Verständigung. Durch die Mitwirkung an Projekten deutscher Jugendlicher und jungen jüdischen als auch arabischen Israelis ist es möglich, dass die Ziele der Stiftung durch deren finanzielle Unterstützung verfolgt werden können.

Die Stiftung besteht aus einem dreiköpfigen Stiftungsvorstand, der als alleiniges Organ die Geschäfte führt und darüber hinaus auch über die Aufnahme weiterer Mitglieder entscheidet.