Per Rad nach Israel für “Kinder lehren Kinder”

Am 23. April startete Pieter Bergsma, ein holländischer Philanthrop und Aktivist der evangelischen Kirche, per Rad seine Pilgerreise von Doorn nach Jerusalem. Neben seinem religiös motivierten Hintergrund, beabsichtigte der 69-jährige pensionierte Marine-Pilot durch seine außergewöhnliche Leistung Spendengelder für das Projekt „Kinder lehren Kinder“ Givat Havivas zu sammeln und Aufmerksamkeit für die Arbeit im „Jüdisch-Arabischen Zentrum für Frieden“ zu schaffen.
Nach mehr als 5.000 Kilometern durch die Niederlande, Deutschland, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Syrien und Jordanien, kam Bergsma am 11. Juli an der Grenze zwischen Jordanien und Israel an und wurde von Mitarbeitern Givat Havivas und Repräsentanten der Presse in Empfang genommen.
Lydia Aisenberg, die Journalistin und Mitarbeitern von Givat Haviva lud Pieter Bergsma im Anschluss in ihren Kibbutz Mishmar Ha’Emek ein. Für Pieter Bergsma war es der erste Kibbutzbesuch und eine Gelegenheit, die gemeinschaftlich orientierte Lebensform der ersten jüdischen Einwanderer kennen zu lernen. Am darauffolgenden Tag war Pieter in den arabischen Gemeinden Barta’a und G’att zu Besuch. Dort empfingen ihn der Bürgermeister von Barta’a, Riad Kabha, und auch ehemaliger Direktor des “Jüdisch-Arabischen Zentrums für Frieden” sowie Sanaa Watad, die Projektmanagerin von „Kinder lehren Kinder“. In G’att war Pieter Bergsma am Abend noch bei einer traditionellen arabischen Hochzeit zu Gast.
Der 13. Juli war dem persönlichen Besuch in Givat Haviva gewidmet. Dort begrüßten ihn Direktoren und Projektmanager der verschiedenen Einrichtungen. Bei einem Campus-Rundgang konnte er sich dann mit den vielfältigen Themen- und Arbeitsgebieten Givat Havivas vertraut machen. Nach einer Übernachtung auf dem Campus, fuhr Pieter Bergsma mit seinem Rad weiter nach Jerusalem, dem Ziel seiner Pilgerreise.