Internationale Friedensschule in Bremen in Israel – Arbeitstreffen zum Bremer Internet Portal

Seit September 2004 ist das Internetportal online. In diesem Projekt sollen Jugendliche der 9. und 10. Schulklassen aus Israel, Palästina und Deutschland die Gelegenheit bekommen, sich näher kennenzulernen, sich auszutauschen und Freundschaften zu schließen.

Im Februar 2005 kamen die Verantwortlichen aus der Hansestadt nach Israel, um über den bisherigen Projektverlauf und künftige Entwicklungen zu sprechen. Gerd Meyer, Leiter der internationalen Friedensschule, und sein Mitarbeiter Bernd Schulze, wollten sich auch persönlich und vor Ort ein Bild vom Stand des Projektes machen.

Das erste Vorbereitungstreffen zur Projektentwicklung wurde in Bremen durchgeführt. Alle beteiligten Lehrer, Jüdische und Arabische, Israelis und Palästinenser, sowie die Moderatoren von Givat Haviva trafen sich im Lidice-Haus und erarbeiteten gemeinsam das Konzept einer tri-nationalen Begegnung von Jugendlichen im Internet.

Für die ersten Arbeitstage, waren Besuche an den teilnehmenden Schulen vorgesehen. Für die israelischen und palästinensischen Schüler bestand damit nicht nur die Gelegenheit, die letzten technischen Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sondern auch endlich einmal, die deutsche Seite zu sehen und kennen zu lernen.

Natürlich stand aber das nähere kennen lernen Givat Havivas und viele Gespräche mit Mitarbeitern des Jüdisch-Arabischen Zentrums für Frieden auf dem Programm. Nach dem Rundgang über das 4 Hektar große Campusgelände, gab es für die beiden Hanseaten, Gerd Meyer und Bernd Schulze, unterschiedliche Meetings, sowohl mit den Moderatoren Givat Havivas, als auch ein großes Treffen mit den palästinensischen und israelischen Lehrern. Dabei bekam jeder die Gelegenheit, über seine Erwartungen und seine bisherigen Erfahrungen in dem Internet Projekt zu sprechen.

Insbesondere die Geschichtslehrerin Iris aus Netanya betonte die Begeisterung und Neugierde, die ihre Schüler für das Projekt aufbrächten. Vor allem die wöchentlichen „Meetings“ im Netz, stellen für die Schüler einen großen Reiz dar. In diesem Rahmen haben Sie die Gelegenheit, in kleinen Gruppen von 8 bis 22 Schülern sich zu unterhalten und über, von den Moderatoren und Lehrern vorgeschlagene Themen, zu diskutieren. Inzwischen haben einige Jugendliche auch Fotos und Abbildungen zu bestimmten Inhalten eingestellt, und die Foren werden immer bunter und damit sehr spannend.

Jetzt geht es vor allem um die Intensivierung des online-Austausches zwischen den Jugendlichen. Schließlich sollen sich alle einmal gemeinsam einem großen Forum unterhalten und austauschen können. Bis dahin wartet aber noch viel Arbeit, auf unsere Moderatoren, die Lehrer vor Ort und vor allem auf die Schüler…

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