„Kidnapping“ – Nahostkonflikt im Theater

Basierend auf Interviews und wahren Lebensgeschichten ist „Kidnapping“ eine Reflexion über Konkurrenz, Gewalt und Identität und über die Sehnsucht nach Frieden.
Die deutsche Journalistin Anna recherchiert über die aktuelle Lage in Israel und den palästinensischen Gebieten. Sie erinnert sich an ihre Jugendfreunde Sami und Lev. Sami ist Palästinenser und Lev ein jüdischer Israeli. Anna möchte sie nach ihrer Einschätzung fragen und plant nach vielen Jahren ein Wiedersehen der drei. Doch es kommt zu einer Explosion in dem Cafe in Jerusalem, indem sie sich verabredet hatten. Anna begibt sich nun auf eine Reise zwischen den Welten und der Zeit. Begleitet wird sie dabei von ihren Freunden.

Das Stück reflektiert über die Hintergründe und die Vielschichtigkeit des Nahostkonfliktes. Dabei bezieht es auch die schwierige Position der Deutschen mit ein.

Zwischen Komik und Tragik, Freundschaft und Bitterkeit, Zärtlichkeit und Schrecken, Sehnsucht nach der Vergangenheit und verführerischen Zukunftsvisionen, lässt “Kidnapping” den Zuschauer nicht ruhen, bis feststeht, dass alle von traumatischen Erlebnissen, von tief sitzenden Vorurteilen aber auch von neuen Ideologien und Herrschern “Gekidnappt” worden sind.

[Info: dominique.caillat@t-online.de // ruedeger.schlaga@politische-bildung-rlp.de]

Inhalt des Stückes
Basierend auf Interviews und wahren Lebensgeschichten ist „Kidnapping“ eine Reflexion über Konkurrenz, Gewalt und Identität und über die Sehnsucht nach Frieden.
Die deutsche Journalistin Anna recherchiert über die aktuelle Lage in Israel und den palästinensischen Gebieten. Sie erinnert sich an ihre Jugendfreunde Sami und Lev. Sami ist Palästinenser und Lev ein jüdischer Israeli. Anna möchte sie nach ihrer Einschätzung fragen und plant nach vielen Jahren ein Wiedersehen der drei. Doch es kommt zu einer Explosion in dem Cafe in Jerusalem, indem sie sich verabredet hatten. Anna begibt sich nun auf eine Reise zwischen den Welten und der Zeit. Begleitet wird sie dabei von ihren Freunden.

Das Stück reflektiert über die Hintergründe und die Vielschichtigkeit des Nahostkonfliktes. Dabei bezieht es auch die schwierige Position der Deutschen mit ein.

Zwischen Komik und Tragik, Freundschaft und Bitterkeit, Zärtlichkeit und Schrecken, Sehnsucht nach der Vergangenheit und verführerischen Zukunftsvisionen, lässt “Kidnapping” den Zuschauer nicht ruhen, bis feststeht, dass alle von traumatischen Erlebnissen, von tief sitzenden Vorurteilen aber auch von neuen Ideologien und Herrschern “Gekidnappt” worden sind.

Weitere Informationen über das Stück, die Schauspieler und die gesamte Produktion können Sie hier auf unseren Seiten abrufen:
in unserer Pressemappe (PDF, 130kB) oder Sie besuchen die
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Informationen zur Autorin Dominique Caillat

Die in den USA geborene Schweizer Autorin Dominique Caillat wurde zunächst Rechtsanwältin für internationales Recht bevor sie als Theaterautorin, -Regisseurin und -Pädagogin tätig wurde. Nach dem Schauspielstudium in Genf, Paris und London zog sie nach Deutschland, wo sie zunächst das Jugendensemble „Theater in der Vorburg“ (Burg Namedy) gründete. Zu ihren Bühnenerfolgen gehören Stücke wie „Leb wohl, Schmetterling“ (Kinder- und Jugendkulturpreis von Rheinland-Pfalz 1998), eine Produktion, die zum internationalen Erfolg führte, mit Aufführungen in Deutschland, Tschechien und Israel; oder ihr „Prolog, Szene und Epilog“ für die Kinderoper „Brundibár“ (Wiener Kammeroper 1999/ORF Aufzeichnung 2000). Weitere Auszeichnung: „Forum Artis Plaudit“ 2000 („Wir gehören zusammen“).

Grundlage
Zwischen 2002 und 2004 bereiste Autorin Dominique Caillat während mehrerer Monate Israel und die besetzten palästinensischen Gebiete auf der Suche nach persönlichen Zeugnissen über die Ereignisse, die den Nahost Konflikt seit über 50 Jahren nähren. Sie führte täglich Interviews und sammelte Lebensgeschichten, die die Grundlage eines Tagebuchs, das im Werkbuch nachzulesen sein wird, sowie des Theaterstückes “Kidnapping” geworden sind.

Aufführungstermine Kidnapping-Tournee 2004/2005

Datum Ort Beginn
13.12.2004 Mainz, Staatstheater 20.00 Uhr
14.12.2004 Speyer, Stadthalle 20.00 Uhr
15.12.2004 Osthofen, Gedenkstätte 20.00 Uhr
20.12.2004 Mainz, Staatstheater 20.00 Uhr
17.01.2005 Hofheim, Stadthalle 10.00 Uhr
17.01.2005 Hofheim, Stadthalle 20.00 Uhr
19.01.2005 Zürich 20.00 Uhr
20.01.2005 Zürich 20.00 Uhr
21.01.2005 Zürich 20.00 Uhr
22.01.2005 Zürich 20.00 Uhr
26.01.2005 Koblenz, Kultur Fabrik 20.00 Uhr
27.01.2005 Ludwigshafen, Pfalzbautheater 19.00 Uhr
28.01.2005 Ludwigshafen, Pfalzbautheater 10.00 Uhr
31.01.2005 Fulda, Schlosstheater 16.00 Uhr
03.02.2005 Bremen, Bürgerhaus 10.00 Uhr
03.02.2005 Bremen, Bürgerhaus 20.00 Uhr
15.02.2005 Brunsbüttel, Elbeforum 20.00 Uhr
19.02.2005 Lübeck, Theater/Kammerspiele 20.00 Uhr
23.02.2005 Idar-Oberstein, Stadttheater 20.00 Uhr
25.02.2005 Marburg, Theater am Schwanhof 20.00 Uhr
28.02.2005 Worms, Städt. Spiel- und Festspielhaus 10.30 Uhr
02.03.2005 Simmern, Hunsrückhalle 20.00 Uhr
08.03.2005 Arnstadt, Theater im Schlossgarten 10.00 Uhr
10.03.2005 Dresden, Theater Junge Generationen 19.30 Uhr
12.03.2005 Heidelberg, Theater am Zwicker 20.00 Uhr
15.03.2005 Kiel, Schauspielhaus 20.00 Uhr
17.03.2005 Berlin, Carousseltheater an der Parkaue 19.30 Uhr
18.03.2005 Berlin, Carousseltheater an der Parkaue 10.00 Uhr

Weitere Aufführungen in der Bundesrepublik sind geplant. Wenn Sie dieses Stück in Ihre Stadt bringen möchten, wenden Sie sich bitte an: europe@kba.org.il.